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Neben dem Land, zu dem jetzt schon ein genereller Artikel existiert, interessieren auch noch die Schiffe, die gen Norden steuern. Zwei davon sind im Folgenden kurz beschrieben und bewertet. Viel Spaß beim Lesen!

AIDAaura

Die AIDAaura ist 200 Meter lang und etwa 30 Meter breit. Genau wie ihr Schwesternschiff, die AIDAvita, hat sie dabei einen Tiefgang von 6 m, insgesamt werden 42.300 GT gemessen, die mit bis zu 20 Knoten durch das Wasser pflügen. Auf 12 Decks werden in 633 Kabinen die Passagiere untergebracht und von fast 400 Crewmitgliedern versorgt. Zum Beispiel in einem der 3 Restaurants oder 5 Bars.  Weil die meisten Gäste aus deutschsprachigen Ländern kommen, ist auch die Bordsprache Deutsch, Kommunikationsprobleme schließen sich also von vornherein aus. Auf der Nordmeer 7 Route sind Norwegens Städte das Ziel der Fahrt.

Häufig wird an den AIDA Reisen bemängelt, dass die Landausflüge sehr teuer sind. Die gesalzenen Preise kann man aber durch selbstorganisierte Stadtbesichtigungen umgehen. Außerdem sind viele Passagiere nicht begeistert davon, dass sie nunmal sehr viele sind und alle gleichzeitig Hunger bekommen, was für Drängelei an den Buffets sorgt. Oder, dass man eine deutsche Tradition fortführen muss und ab 6 Uhr seinen Liegestuhl zu besetzen hat, sonst ist er weg. Über die negativen Punkte tröstet dann die Qualität hinweg, die AIDA bietet. Das Essen ist abwechslungsreich und schmackhaft, die teuren Touren sind gut vorbereitet und informativ. An Bord gibt es eine Bandbreite von verschiedenen Beschäftigungsmöglichenkeiten, ob es jetzt der Pool-, Fitness- oder Saunabereich ist.

Die AIDAaura

Foto: Bob the courier

MS Amadea

Die MS Amadea der Reederei Phoenix Reisen bietet 600 Passagieren und 280 Besatzungsmitgliedern auf 193 Metern einen Rumpf unter den Füßen. Das 25 Meter breite Schiff liegt 6,5 Meter tief im Wasser und bringt es auf 20 Knoten Maximalgeschwindigkeit. 1991 gebaut finden sich auf 8 Decks verteilt 5 Bars un 2 Restaurants, die mit Speise und Trank verwöhnen wollen. Für die Unterhaltung sorgen ein Kino, Musiklounges oder die Sprtangebote mit Golf und Co.

Auch hier an Bord haben sich viele Passagiere über die zu teuren Landausflüge beschwert, bei denen man aber wie bei der AIDAaura verfahren und sie durch Selbstorganisation umgehen kann. Mit bald 20 Jahren ist die Amadea schon eine Dame mit angegrautem Haar, was zu seltenen Fehlfunktionen, beispielsweise der Aufzüge, führen kann.

Positiv fällt das Essen auf, das sogar Spargeleis bietet (Wer’s denn mag, ansonsten viele Alternativen). Die Musik wird auch lobend beschrieben, die mit Klavier- und Geigenvirtuosen genauso zu unterhalten weiß wie die Shows an Board.

Ms Amadea

Foto: penwin


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